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🇩🇪 Stand: 2026

Feiertage 2026 – Rechner & Brückentage je Bundesland

Wählen Sie Ihr Bundesland und sehen Sie sofort: alle gesetzlichen Feiertage 2026 mit Datum und Wochentag, die besten Brückentage-Kombinationen für Ihre Urlaubsplanung sowie die wichtigsten Regeln zu Feiertagsentgelt, Feiertagsarbeit und Teilzeit. Kostenlos, ohne Login – alle Daten bleiben in Ihrem Browser.

Kurze Antwort

2026 hat Deutschland je nach Bundesland zwischen 10 und 13 gesetzliche Feiertage – Bayern hat mit 13 die meisten. Ein gesetzlicher Feiertag ist ein arbeitsfreier Tag, an dem Ihr Lohn nach § 2 EFZG weitergezahlt wird. Mit cleveren Brückentagen holen Sie das Maximum heraus: 4 Urlaubstage über Weihnachten werden zu 11 freien Tagen.

Feiertage-Rechner

Feiertage 2026 für Ihr Bundesland

Wählen Sie Ihr Bundesland – der Rechner zeigt alle gesetzlichen Feiertage 2026 mit Wochentag sowie die besten Brückentage-Kombinationen für Ihre Urlaubsplanung. Die Wochentage werden automatisch berechnet.

Gesetzliche Feiertage 2026
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Bayern
Brückentage-Potenzial
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beste Kombinationen unten
Feiertage am Wochenende
–
ohne Brückentage-Wert

Alle Feiertage 2026 im Überblick

🌉 Ihre besten Brückentage 2026

Grundlagen

Welche Feiertage gelten 2026 in meinem Bundesland?

Definition

Ein gesetzlicher Feiertag ist ein durch Landesrecht festgelegter arbeitsfreier Tag. An ihm ruht die Arbeitspflicht, und Arbeitnehmer erhalten nach § 2 EFZG ihr volles Entgelt weiter – so, als hätten sie gearbeitet. Welche Tage Feiertage sind, bestimmt jedes Bundesland selbst; bundesweit gelten nur 9 Feiertage.

Die neun bundesweiten Feiertage 2026 kennen Sie: Neujahr (1. Januar), Karfreitag (3. April), Ostermontag (6. April), Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt (14. Mai), Pfingstmontag (25. Mai), Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) sowie der 1. und 2. Weihnachtstag (25. und 26. Dezember). Alles darüber hinaus ist Ländersache – und genau hier wird es für Ihre Urlaubsplanung spannend.

Die größten Unterschiede: Fronleichnam (4. Juni 2026) ist Feiertag in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland – nicht aber in Berlin (10115), Hamburg (20095) oder Sachsen. Allerheiligen (1. November) kennen nur fünf Länder, den Buß- und Bettag (18. November) sogar nur Sachsen als einziges Bundesland. Heilige Drei Könige (6. Januar) gelten in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt, der Reformationstag (31. Oktober) in neun Ländern, der Internationale Frauentag (8. März) in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Der Rechner oben zeigt Ihnen exakt, was für Ihr Bundesland gilt – inklusive Wochentag.

Wie viele Feiertage hat jedes Bundesland 2026?

Bayern hat mit 13 gesetzlichen Feiertagen die meisten – gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland mit je 12. Am unteren Ende liegen Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit je 10 Feiertagen. Die vollständige Übersicht:

Feiertage 2026 je Bundesland:
13: Bayern (BY) – Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen zusätzlich
12: Baden-Württemberg (BW), Saarland (SL)
11: Brandenburg (BB), Mecklenburg-Vorpommern (MV), Nordrhein-Westfalen (NW), Rheinland-Pfalz (RP), Sachsen (SN), Sachsen-Anhalt (ST), Thüringen (TH)
10: Berlin (BE), Bremen (HB), Hamburg (HH), Hessen (HE), Niedersachsen (NI), Schleswig-Holstein (SH)
Jeweils inklusive der 9 bundesweiten Feiertage.

Doch Vorsicht bei der reinen Zahl: 2026 fallen gleich mehrere Feiertage aufs Wochenende und sind damit für die Urlaubsplanung wertlos. Der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober), der Reformationstag (31. Oktober) und der 2. Weihnachtstag (26. Dezember) fallen auf einen Samstag, Allerheiligen (1. November) und der Internationale Frauentag (8. März) auf einen Sonntag. Effektiv nutzbar sind also oft weniger Feiertage, als die Statistik verspricht – ein wichtiger Grund, Brückentage gezielt zu planen.

Mein Feiertag fällt auf einen Samstag – bekomme ich einen Ersatztag?

Nein. Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Samstag, Sonntag oder einen anderen arbeitsfreien Tag, besteht kein Anspruch auf einen Ersatzfeiertag – das gilt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts. 2026 trifft das den Tag der Deutschen Einheit, den Reformationstag und den zweiten Weihnachtstag. Deutschland kennt – anders als etwa Großbritannien – keine Ersatzfeiertage.

Was ist ein Brückentag – und lohnt sich die Planung 2026?

Definition

Ein Brückentag ist ein einzelner Urlaubstag zwischen einem Feiertag und einem Wochenende, der die freien Tage „überbrückt“. Aus einem Urlaubstag werden so bis zu vier freie Tage am Stück. 2026 ist ein besonders gutes Brückenjahr: Gleich mehrere Feiertage fallen auf Donnerstage und Freitage.

Das Prinzip ist simpel: Liegt ein Feiertag auf einem Donnerstag, nehmen Sie den Freitag als Urlaubstag – und erhalten vier freie Tage am Stück (Donnerstag bis Sonntag). Fällt der Feiertag auf einen Freitag oder Montag, schenkt er Ihnen ganz ohne Urlaubstage ein langes Wochenende. 2026 spielt Ihnen gleich mehrfach in die Karten: Neujahr, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam fallen auf Donnerstage, der Tag der Arbeit und Karfreitag auf Freitage, Ostermontag und Pfingstmontag auf Montage.

Welche Brückentage sind 2026 die besten?

Die Top-Kombination ist Weihnachten: 4 Urlaubstage (28. bis 31. Dezember) ergeben 11 freie Tage vom 24. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027. Je ein Tag am Freitag nach Christi Himmelfahrt (15. Mai) und Fronleichnam (5. Juni) schenkt jeweils vier freie Tage. Auch Neujahr lohnt: 1 Tag am 2. Januar ergibt vier freie Tage. Planen Sie früh – beliebte Termine sind schnell vergeben.

Die besten Brückentage 2026 im Detail

Hier alle lohnenden Kombinationen mit konkreten Daten – der Brückentage-Optimierer im Rechner oben filtert sie automatisch nach Ihrem Bundesland:

🎯 Brückentage-Kalender 2026:
Neujahr: Do 1.1. + 1 Urlaubstag (Fr 2.1.) → 4 freie Tage (1.–4.1.), bundesweit
Heilige Drei Könige: Di 6.1. + 1 Urlaubstag (Mo 5.1.) → 4 freie Tage (3.–6.1.), nur BW/BY/ST
Ostern: Fr 3.4. + Mo 6.4. → 4 freie Tage ganz ohne Urlaubstage (3.–6.4.), bundesweit
Tag der Arbeit: Fr 1.5. → 3 freie Tage (1.–3.5.), bundesweit
Christi Himmelfahrt: Do 14.5. + 1 Urlaubstag (Fr 15.5.) → 4 freie Tage (14.–17.5.), bundesweit
Pfingsten: Mo 25.5. → 3 freie Tage (23.–25.5.), bundesweit
Fronleichnam: Do 4.6. + 1 Urlaubstag (Fr 5.6.) → 4 freie Tage (4.–7.6.), nur BW/BY/HE/NW/RP/SL
Buß- und Bettag: Mi 18.11. + 2 Urlaubstage (Mo 16. + Di 17.11.) → 5 freie Tage (14.–18.11.), nur Sachsen
Weihnachten: Fr 25.12. + Sa 26.12. + 4 Urlaubstage (Mo 28.12.–Do 31.12.) → 11 freie Tage (24.12.2026–3.1.2027), bundesweit
Rechenbeispiel – Weihnachten 2026 optimal nutzen: Heiligabend fällt auf einen Donnerstag (24.12.), die beiden Weihnachtsfeiertage auf Freitag und Samstag. Nehmen Sie Montag, 28. bis Donnerstag, 31. Dezember als Urlaub – also 4 Urlaubstage –, sind Sie vom 24. Dezember 2026 bis zum 3. Januar 2027 durchgehend frei: 11 freie Tage für 4 Urlaubstage, ein Faktor von 2,75. Kein anderes Datum 2026 bietet ein besseres Verhältnis. Beantragen Sie die Tage frühzeitig – zwischen den Jahren ist in fast jedem Betrieb Hochsaison für Urlaubsanträge.

Bekomme ich an Feiertagen trotzdem meinen Lohn?

Definition

Das Feiertagsentgelt ist der Lohnanspruch an gesetzlichen Feiertagen: Nach § 2 EFZG zahlt der Arbeitgeber das Entgelt weiter, das der Arbeitnehmer ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte – inklusive regelmäßig anfallender Zuschläge. Voraussetzung: Der Feiertag fällt auf einen Tag, an dem sonst gearbeitet worden wäre.

Das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) – also das Bundesgesetz, das seit 1994 die Lohnfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen regelt – schützt Sie unmissverständlich: Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Ihrer Arbeitstage, erhalten Sie Ihren vollen Lohn, ohne einen Finger zu rühren. Das gilt für Vollzeit und Teilzeit, für Minijobber an der 556-Euro-Grenze ebenso wie für Auszubildende. Auch variable Bestandteile wie regelmäßig gezahlte Schichtzulagen fließen in die Berechnung ein.

Schmerzpunkt vieler Minijobber: Gerade bei geringfügig Beschäftigten wird das Feiertagsentgelt in der Praxis immer wieder verweigert – mit dem Argument, man arbeite ja „nur auf Abruf“ oder „unregelmäßig“. Das ist rechtswidrig: Auch Minijobber haben nach § 2 EFZG Anspruch auf bezahlte Feiertage, sofern der Feiertag auf einen ihrer üblichen Arbeitstage fällt. Fehlt der Feiertag auf Ihrer Abrechnung, sprechen Sie den Arbeitgeber schriftlich an – bei Weigerung hilft die Minijob-Zentrale (Knappschaft-Bahn-See, Essen) weiter.

Darf mein Chef mich an Feiertagen arbeiten lassen?

Grundsätzlich nein. § 9 ArbZG verbietet die Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 24 Uhr – die Sonn- und Feiertagsruhe gehört zu den strengsten Schutzvorschriften des deutschen Arbeitsrechts. Ausnahmen regelt § 10 ArbZG: etwa für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die Gastronomie, Verkehrsbetriebe, die Energie- und Wasserversorgung sowie bestimmte Produktionsprozesse, die nicht unterbrochen werden können.

Wer zulässigerweise an Feiertagen arbeitet – etwa in der Nachtschicht eines Krankenhauses in Dresden (01067) oder im Bereitschaftsdienst –, erhält nach § 11 ArbZG einen Ersatzruhetag: für Sonntagsarbeit innerhalb von zwei Wochen, für Feiertagsarbeit innerhalb von acht Wochen. Zusätzlich sehen viele Tarifverträge – etwa im TVöD oder in der IG Metall – Feiertagszuschläge vor, die je nach Branche deutlich über dem Nachtzuschlag liegen können. Details zu Zuschlägen und Ruhezeiten finden Sie in unserem Schichtarbeit-Rechner.

Was gilt für Teilzeit, Minijob und Schichtarbeit an Feiertagen?

Für Teilzeitkräfte gilt eine oft übersehene, aber eindeutige Regel: Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Ihrer arbeitsfreien Tage – etwa weil Sie nur von Montag bis Mittwoch in Köln (50667) arbeiten und der Feiertag auf einen Freitag fällt –, besteht kein Anspruch auf einen Ersatzfeiertag und keine zusätzliche Vergütung. Das hat das Bundesarbeitsgericht in ständiger Rechtsprechung bestätigt. Das Feiertagsentgelt nach § 2 EFZG gibt es nur für Tage, an denen Sie ohne den Feiertag tatsächlich gearbeitet hätten.

Im Minijob gelten dieselben Regeln – mit einer Besonderheit bei der Berechnung: Das Feiertagsentgelt bemisst sich nach Ihrem durchschnittlichen Verdienst, und Ihr anteiliger Urlaubsanspruch (bei 2 Arbeitstagen pro Woche etwa 8 Werktage nach § 3 BUrlG) bleibt von Feiertagen unberührt. Rechnen Sie Ihren Minijob mit unserem Minijob-Rechner durch – dort finden Sie auch die 556-Euro-Grenze 2026.

In der Schichtarbeit entscheidet die Lage Ihrer Schicht: Beginnt Ihre Nachtschicht am Feiertag um 22 Uhr, greift das Beschäftigungsverbot nach § 9 ArbZG – Ausnahmen nach § 10 ArbZG (z. B. Krankenhäuser, Verkehrsbetriebe) lassen sie unter Ausgleichsbedingungen zu. Prüfen Sie Nachtstunden und Zuschläge mit dem Schichtarbeit-Rechner.

Feiertage 2026 je Bundesland im Detail

Jedes Bundesland im Überblick – mit der Gesamtzahl und den regionalen Besonderheiten. Als Faustregel: Je südlicher und katholischer geprägt, desto mehr Feiertage.

Baden-Württemberg (Stuttgart 70173) – 12 Feiertage: zusätzlich Heilige Drei Könige (6.1.), Fronleichnam (4.6.), Allerheiligen (1.11., Sonntag).
Bayern (München 80331) – 13 Feiertage (deutschlandweit die meisten): zusätzlich Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt (15.8., Samstag; gilt in den meisten, überwiegend katholischen Gemeinden), Allerheiligen (Sonntag).
Berlin (10115) – 10 Feiertage: zusätzlich Internationaler Frauentag (8.3., Sonntag). Der 8. Mai ist 2026 kein Feiertag (nur 2025 einmalig).
Brandenburg (Potsdam 14467) – 11 Feiertage: zusätzlich Ostersonntag (5.4., Sonntag) und Reformationstag (31.10., Samstag).
Bremen (28195) – 10 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag).
Hamburg (20095) – 10 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag).
Hessen (Wiesbaden 65183) – 10 Feiertage: zusätzlich Fronleichnam (4.6.) – einziger Zusatzfeiertag.
Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin 19053) – 11 Feiertage: zusätzlich Internationaler Frauentag (8.3., Sonntag) und Reformationstag (31.10., Samstag).
Niedersachsen (Hannover 30159) – 10 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag).
Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf 40213) – 11 Feiertage: zusätzlich Fronleichnam (4.6.) und Allerheiligen (1.11., Sonntag).
Rheinland-Pfalz (Mainz 55116) – 11 Feiertage: zusätzlich Fronleichnam (4.6.) und Allerheiligen (1.11., Sonntag).
Saarland (Saarbrücken 66111) – 12 Feiertage: zusätzlich Fronleichnam (4.6.), Mariä Himmelfahrt (15.8., Samstag), Allerheiligen (1.11., Sonntag).
Sachsen (Dresden 01067) – 11 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag) und als einziges Bundesland den Buß- und Bettag (18.11., Mittwoch).
Sachsen-Anhalt (Magdeburg 39104) – 11 Feiertage: zusätzlich Heilige Drei Könige (6.1.) und Reformationstag (31.10., Samstag).
Schleswig-Holstein (Kiel 24103) – 10 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag).
Thüringen (Erfurt 99084) – 11 Feiertage: zusätzlich Reformationstag (31.10., Samstag) und Weltkindertag (20.9., Sonntag).

Hinweis zu Fronleichnam in Sachsen und Thüringen: In einzelnen, überwiegend katholischen Gemeinden (etwa im sorbischen Siedlungsgebiet) ist Fronleichnam ebenfalls Feiertag – die genaue Abgrenzung regeln die Landesverordnungen. Wohnen Sie in einer solchen Gemeinde, prüfen Sie die Regelung Ihres Landkreises.

Muss ich Feiertage in der Zeiterfassung dokumentieren?

Ja – als bezahlte Freistellung. Seit dem Grundsatzbeschluss des Bundesarbeitsgerichts vom September 2022 – aufbauend auf dem EuGH-Urteil von 2019 – müssen Arbeitgeber Arbeitszeiten systematisch erfassen. Gesetzliche Feiertage erscheinen im Arbeitszeitkonto als bezahlte Freistellung nach § 2 EFZG: Sie zählen weder als Urlaubstage noch als Minusstunden, und sie kürzen Ihre Sollarbeitszeit. In DATEV, SAP HCM oder Lexware werden sie als eigene Abwesenheitsart „Feiertag“ geführt.

Prüfen Sie Ihre Abrechnung regelmäßig: Fehlt ein Feiertag als bezahlte Freistellung oder wurde er fälschlich als Urlaubstag gebucht, korrigieren Sie das mit der Personalabteilung – am besten schriftlich. Gerade bei Teilzeit und Wechselschicht schleichen sich hier Fehler ein. Ihre Sollarbeitszeit prüfen Sie mit dem Sollarbeitszeit-Rechner, Ihre Urlaubsplanung mit dem Urlaubstage-Rechner.

Kein Ersatz für Rechtsberatung: Diese Seite erklärt die gesetzlichen Grundlagen des Feiertagsrechts nach bestem Wissen und mit exakten Paragrafenverweisen (EFZG, ArbZG, BUrlG). Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei konkreten Streitfällen – etwa zur Anwendbarkeit einer Ausnahmeregelung nach § 10 ArbZG in Ihrem Betrieb – wenden Sie sich an Ihren Betriebsrat, Ihre Gewerkschaft oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.
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FAQ

Häufige Fragen zu Feiertagen 2026

Wie viele Feiertage hat mein Bundesland 2026?
Bayern hat mit 13 die meisten gesetzlichen Feiertage 2026, gefolgt von Baden-Württemberg und dem Saarland mit je 12. Sachsen und Sachsen-Anhalt kommen auf je 11, Berlin auf 10. Am wenigsten haben Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit je 10 Feiertagen; bundesweit gelten nur 9.
Was passiert, wenn ein Feiertag auf einen Samstag fällt?
Dann haben Sie schlicht Pech: Ein Ersatzanspruch besteht nicht. 2026 trifft das gleich drei Feiertage – den Tag der Deutschen Einheit (3.10.), den Reformationstag (31.10.) und den zweiten Weihnachtstag (26.12.). Auch Allerheiligen (1.11.) fällt 2026 auf einen Sonntag. Deutschland kennt – anders als etwa Großbritannien – keine Ersatzfeiertage.
Bekomme ich an Feiertagen trotzdem meinen Lohn?
Ja. Nach § 2 EFZG haben Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen – der Lohn wird weitergezahlt, als hätten Sie gearbeitet. Das gilt für Vollzeit und Teilzeit, für Minijobber ebenso wie für Azubis. Voraussetzung: Der Feiertag fällt auf einen Tag, an dem Sie sonst gearbeitet hätten.
Der Feiertag fällt auf meinen freien Tag (Teilzeit) – bekomme ich Ersatz?
Nein. Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Ihrer arbeitsfreien Tage, besteht nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kein Anspruch auf einen Ersatzfeiertag oder zusätzliche Vergütung. Das Feiertagsentgelt nach § 2 EFZG gibt es nur für Tage, an denen Sie ohne den Feiertag gearbeitet hätten.
Darf mein Arbeitgeber mich an Feiertagen arbeiten lassen?
Grundsätzlich nein: § 9 ArbZG verbietet die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 24 Uhr. Ausnahmen gelten nach § 10 ArbZG etwa für Krankenhäuser, Pflege, Gastronomie, Verkehr und Versorgungsbetriebe. Wer an Feiertagen arbeitet, erhält nach § 11 ArbZG einen Ersatzruhetag – bei Sonntagen innerhalb von zwei Wochen, bei Feiertagen innerhalb von acht Wochen.
Wie plane ich Brückentage 2026 am besten?
Der beste Deal: Weihnachten – mit 4 Urlaubstagen (28. bis 31.12.) erhalten Sie 11 freie Tage am Stück (24.12.2026 bis 3.1.2027). Je ein Brückentag am Freitag nach Christi Himmelfahrt (15.5.) und Fronleichnam (5.6.) schenkt je vier freie Tage. Neujahr: Ein Tag am 2.1. ergibt vier freie Tage. Planen Sie früh – beliebte Termine sind schnell vergeben.
Ist der 8. Mai 2026 in Berlin ein Feiertag?
Nein. Der Tag der Befreiung war in Berlin nur 2025 einmalig ein gesetzlicher Feiertag – zum 80. Jahrestag des Kriegsendes. 2026 ist der 8. Mai in Berlin ein regulärer Arbeitstag ohne Anspruch auf Freizeit. Frei haben Sie nur mit Urlaub oder wenn Ihr Arbeitgeber freiwillig freigibt. Eine dauerhafte Einführung ist politisch umstritten.
Zählt Heiligabend als Feiertag?
Nein. Heiligabend (24.12.) und Silvester (31.12.) sind keine gesetzlichen Feiertage – der Anspruch auf Freizeit ergibt sich nur aus Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder betrieblicher Übung. Viele Betriebe geben halbtags oder ganz frei; 2026 fallen beide auf einen Donnerstag. Prüfen Sie Ihren Vertrag – und planen Sie die Tage gegebenenfalls als Brückentage ein.
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Redaktion arbeitszeitrechner365.de
Fachlich geprüft · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Alle Termine, Berechnungen und rechtlichen Erläuterungen basieren auf dem deutschen § 2 EFZG (Feiertagsentgelt), § 9 ArbZG (Sonn- und Feiertagsruhe), § 10 ArbZG (Ausnahmen), § 11 ArbZG (Ersatzruhetag) sowie § 7 BUrlG (Urlaubsplanung) und der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Feiertagsdaten 2026 je Bundesland.
Zusammenfassung: Feiertage 2026 auf einen Blick Je nach Bundesland gelten 10 bis 13 gesetzliche Feiertage (Bayern 13, bundesweit nur 9). An Feiertagen erhalten Sie nach § 2 EFZG Ihr volles Entgelt weiter. Feiertagsarbeit ist nach § 9 ArbZG grundsätzlich verboten (§ 10 Ausnahmen, § 11 Ersatzruhetag). Beste Brückentage 2026: Weihnachten (4 Urlaubstage → 11 freie Tage), Christi Himmelfahrt und Fronleichnam (je 1 Tag → 4 freie Tage). Jetzt Feiertage für Ihr Bundesland berechnen →

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